14Mai/15
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Blogger in Sachen Open Source

Liebe Leser,

auf meiner Seite werde ich mich als Blogger in Sachen Open-Source Software betätigen. Sie können an dieser Stelle über meine Projekte und Erfahrungen damit lesen.

Wie ich darauf komme? Ich wollte das Netzwerk meiner kleinen Firma anständig absichern. Ich habe mir – wie man das eben so macht – eine UTM (für Wiki-Info zu UTM anklicken) mit allem Schnickschnack und Zertifikat (dazu später mehr) zugelegt. Die Kosten waren überschaubar und die wichtigsten Updates für ein Jahr inbegriffen.

Allerdings will ich das Ding nicht jedes Jahr quasi noch mal neu kaufen! Alternativen mussten her! Gerade für kleine Unternehmen sind diese Lösungen wirklich attraktiv!

Dabei bin ich im Netz über viele mehr oder weniger gute Lösungen gestolpert. Die alle zu testen kostet eine Menge Zeit, aber mir macht so etwas wirklich Spaß.

Ihnen vielleicht nicht 😉 – obwohl Sie auch gerne solche im Betrieb günstigen Lösungen nutzen wollen. Ich möchte meine Erfahrungen deshalb gerne mit Ihnen teilen. Kostenlos! Denn ich bin in meiner langjährigen Selbstständigkeit am besten damit gefahren, dass ich Wissen großzügig geteilt habe. Weil Menschen, die mit meinem Rat einmal gut gefahren sind, später oft zu zufriedenen Kunden werden, die mich noch dazu eigentlich immer weiterempfehlen…

Mit der Zeit ist einiges an Hardware und Software zusammengekommen. Also genügend Stoff um Ihnen auch etwas bieten zu können. Was ich als größere Herausforderung wahrgenommen habe, ist die Auswahl der Hardware. Natürlich wollte ich diese selbst zusammenstellen. Die Schwierigkeit war und ist es immer wieder Systeme zu bauen, die stabil und zuverlässig laufen ohne teuer zu sein oder zu werden. Aus diesem Grund ist es mir sehr wichtig Geräte zusammenzustellen, die sehr wenig Energie verbrauchen. Man sollte sich dazu klar machen, das 1 Watt an Verbrauch bei Geräten, die rund um die Uhr laufen, rund 2,50€ pro Jahr (bei einem Strompreis von 28 Cent) kosten. Anders gesagt, ein Computer der 24 Stunden am Tag läuft und 35W anstatt 15W verbraucht, kostet Sie im Jahr 50€ an Strom zusätzlich. Bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren, haben Sie das Ding dann gleich zweimal bezahlt! Da ich ja Geld sparen wollte, neben dem Spaß was eigenes zu bauen, wäre das ja sonst contraproduktiv gewesen. Ein weiteres Thema, dass mir sehr am Herzen liegt, ist die Sicherheit der Systeme. Dazu gilt es immer wieder Tests, Foren, Literatur usw. zu sichten und auch aktuelle Sicherheitsfälle zu analysieren und zu bewerten. Dort kommt mir meine lange Erfahrung im Business-Umfeld in der IT zu Gute. Da bekommt man immer wieder das ein oder andere mit. Wäre auch ein Blogthema, aber hochsensible. Die meisten Unternehmen teilen in dem Bereich ungern Erfahrungen mit anderen. So dass es mir praktisch unmöglich wäre darüber vernünftig zu schreiben. Auf jeden Fall zurück zum Thema. Mit dem gesammelten wissen von mir und aus Blogs, Test, usw. bewerte ich die Open Source Software, bevor ich diese einsetze. Sie können also sicher sein, dass diese Lösungen genauso gut sind, wie teure von namhaften Herstellern vertriebene. Der hauptsächlich Unterschied besteht im Ruf und vor allem in den Zertifikaten der Geräte und Lösungen von namhaften Herstellern. Gerade in Deutschland ist das ein ganz wichtiger Punkt. Glauben wir neben Gott oder anderen höheren Wesen doch vor allem an Papier, Zeugnisse und Zertikate. Ist ja auch ganz nett, so kann ein Administrator immer sagen: Chef ich habe ein Produkt von einem namhaften Hersteller mit Zertifikat XY gekauft und regelmäßig die Updates eingespielt! Mich trifft keine Schuld an der Misere. Der interessierte Leser könnte jetzt auf die Frage kommen, hat denn der Administrator auch mal getestet ob das Ding was taugt? Aber so sind etliche von uns in Deutschland, Zeugnis sehr gut, Zertifikat vorhanden – wunderbar her damit, denn das Ding muss ja was taugen. Ich erinnere in dem Zusammenhang nur mal kurz an die ADAC Affäre ? – auch meine UTM hatte ein Zertifikat … Aber zurück zur Technik. Was mich faziniert und was ich an meinen Open Source Projekten liebe ist, dass diese Leben. Man kann sich was wünschen, es gibt tolle Foren zur Selbsthilfe. Es gibt keine Funktion, die man nicht nachträglich installieren oder aktivieren kann. Nebenbei, das bitte immer mit Bedacht tun. Eine CRM (für Wiki-Info zu UTM anklicken) Lösung auf der eigenen Firewall ist zwar technisch möglich, aber nicht nur aus Sicherheitsgründen nicht besonders sinnvoll. Eine firewall oder UTM soll ja die Daten schützen, darum legt man diese normalerweise auf einen Computer, der sich im internen Netzwerk befindet.

Zum Schluss noch einen Hinweis in eigener Sache. Werbung muss ja auch sein. Ich betreibe auf dieser Webseite einen Online-Shop und wer möchte kann meine Geräte aus dem Blog dort zu einem fairen Preis fertig und vorkonfiguriert kaufen. Aus meiner Sicht ist der Kauf die zweitbeste Möglichkeit, da fehlt einem soviel. Der Spaß des Suchens, die Freude des Zusammenbauens, der Stolz wenns läuft und und und. Nicht verschweigen möchte ich, neben dem Spaß gibt es auch etliche Stolpersteine und die gibst mit dem fertigen Geräten nicht. Macht es wie Ihr wollt, ich möchte hier dazu beitragen euren Weg zu finden. Letztendlich geht es um ein sicheres Netzwerk oder einen Datenspeicher oder eine Cloud usw. Ich beschreibe für euch meine Wege dorthin und ihr könnt es mir gleich tun, oder auch wissend euch anderes entscheiden.

Ich freue mich darauf euch zu informieren. Spart nicht mit Kommentaren! Lob höre ich immer gern und Kritik macht mich hoffentlich besser und das ist doch in unserem Sinn.

Bis bald euer Blogger in Sachen Open Source Thomas